Papierloses Lernen

Mein Studium wäre ohne Papier kaum denkbar, da der ‹Faust› oder der ‹Mann ohne Eigenschaften› auf dem Bildschirm nicht das Gleiche sind wie zwischen Buchdeckeln. Dieses Zitat findet sich unten am oben abgebildeten Artikel über Krystina Schaub – ein Klick vergrößert ihn so, dass er lesbar wird, hier die Online-Version. Schaub benutzt für ihr geisteswissenschaftliches„Papierloses Lernen“ weiterlesen

Elektronische Medien aus Sicht der Lehrpersonen

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V., kurz BITKOM, hat 2011 mit »Schule 2.0« eine repräsentative Untersuchung zum Einsatz elektronischer Medien an Schulen aus Lehrersicht publiziert (Volltext als pdf). Die Resultate sind durchaus interessant und sollen hier kurz zusammengefasst werden. Ich fokussiere auf den Vergleich der Fächer, obwohl die Umfrageergebnisse auch Geschlechter, Schultyp und Alter unterscheiden.„Elektronische Medien aus Sicht der Lehrpersonen“ weiterlesen

»Six Degress of Separation« als offene Lernumgebung

Ein offene Lernumgebung bedeutet grundsätzlich, dass Schülerinnen und Schüler eigene Fragestellungen entwickeln können und mit eigenen Werkzeugen und Methoden vorgegebene Fragen oder Probleme lösen. Besonders im Mathematikunterricht handelt es sich dabei um ein didaktisch viel versprechendes Konzept, weil es verhindert, dass Methoden rezeptartig angewendet werden. Vielmehr werden eigenständig zielführende Methoden gefunden, was oft mit tief„»Six Degress of Separation« als offene Lernumgebung“ weiterlesen

Schulgespräche mit Expertinnen und Experten via Twitter

Der direkte Kontakt mit Wissenschaftlerinnen, Künstlern, Politikerinnen und anderen Persönlichkeiten ist für Schülerinnen und Schüler von großem Wert. Sie sind Perspektiven ausgesetzt, die nicht primär mit dem Unterrichtskontext zu tun haben und erhalten direkten Zugang zu wichtigen Themen. Oft erlebe ich es so, dass Klassen etwas überfordert sind mit solchen Begegnungen. Sie freuen sich darauf,„Schulgespräche mit Expertinnen und Experten via Twitter“ weiterlesen

Rezepte gegen die Überforderung durch Smartphones im Unterricht

***(Ich biete Schulen, Lehrpersonen und Eltern Coachings und Schulungen zum Thema Smartphones im Unterricht an. Meine Kontaktangaben finden sich hier.)*** An der Kantonsschule Wohlen hat ein Lehrer ein teures Smartphone einer Schülerin unters Wasser gehalten, wie zuerst die Schülerzeitung NAKT berichtete (S.22). In der Aargauer Zeitung wird der Fall heute auch besprochen – zusammen mit einer Umfrage an„Rezepte gegen die Überforderung durch Smartphones im Unterricht“ weiterlesen

»lurk moar« – Entwurf einer Social Media-Didaktik

Auf dem berüchtigten Forum /b/ auf 4chan.org führt radikale Anonymität dazu, dass sich aus destruktiven und kreativen Kräften im Internet immer wieder so genannte Memes ergeben – Kommunikationshandlungen, die sich sehr schnell verbreiten. Eines dieser Memes ist eine Aufforderung an einen anderen »Anon«, also ein anderes anonymes Mitglied: »lurk moar«. Der zweite Teil der Aufforderung beutet »more«,„»lurk moar« – Entwurf einer Social Media-Didaktik“ weiterlesen

Verhalten in Chats

Dabei ist der Begriff »Gespräch« durchaus zutreffend: Auch wenn die Chats ins Handy getippt werden und so scheinbar schriftlich erfolgen, haben sie wichtige Merkmale mündlicher Kommunikation: Sie sind flüchtig, erfolgen synchron, dialogisch und sind unvollständig und fehlerhaft.  Jugendliche verwenden die syntaktisch scheinbar fehlerhafte Wendung »mit jemandem schreiben«. Diese Formulierung passt die dialogische Formulierung »mit jemandem reden« für„Verhalten in Chats“ weiterlesen

Cybermobbing

Durch die aktuelle Pro Juventute-Kampagne sowie die Club-Sendung vom 30. Oktober ist das Thema Cybermobbing momentan sehr präsent. Im Folgenden ein Grundsatzartikel zum Thema, der sich auf die wesentlichen Aspekte konzentriert. Ich biete zu diesem Thema auch Beratung an. Am Schluss gibt es Verweise auf bestehende Merkblätter, die empfehlenswert sind. 1. Was ist Cybermobbing?  Mobbing bedeutet„Cybermobbing“ weiterlesen

Vorstellung: MOOC

Die Abkürzung MOOC steht für Massively Open Online Courses, also Unterrichtseinheiten, die sehr vielen Studierenden offen stehen. Gemeint sind Tausende von Lernenden, die gleichzeitig Vorlesungen hören können, sich darüber austauschen und teilweise sogar interaktiv einbezogen werden können. MOOCs gehören zu dem, was man Blended Learning nennt, das wohl bekannteste Beispiel ist die darauf spezialisierte Khan Academy.„Vorstellung: MOOC“ weiterlesen

Wie man Social Media im Unterricht nutzen kann

Onlinecolleges.net hat eine schöne Infografik publiziert, die konkret zeigt, welcher Nutzen bestehende soziale Netzwerke für Lehrpersonen und das Unterrichten haben können. Die Einsatzmöglichkeiten sind nach vier Katergorien geordnet, die hilfreich sind: sich vernetzen benachrichtigen Inhalte kuratieren lehren Die in der Grafik oben stehenden Statistiken beziehen sich auf den Kontext amerikanischer Colleges, sie sind für den„Wie man Social Media im Unterricht nutzen kann“ weiterlesen