Herausforderungen auf Facebook

Das Prinzip ist einfach: Auf Facebook fordern sich vor allem junge Menschen gegenseitig heraus, ins kalte Wasser zu springen – in Brunnen, Bäche, Seen, Badis. Tun das die Herausgeforderten, dürfen sie weitere Nominationen aussprechen, tun sie es nicht, schulden sie den Herausfordernden etwas – Bier, meistens, es kann aber auch etwas anderes sein. Ursprung der„Herausforderungen auf Facebook“ weiterlesen

Studie: Facebook führt zu schlechter Stimmung

Eine neue Studie von Christina Sagioglou und Tobias Greitemeyer, die im Juni publiziert wird, belegt einerseits, dass die Nutzung von Facebook zu schlechterer Stimmung führt, kann aber andererseits auch nachweisen, warum das Menschen nicht davon abhalten kann, Facebook zu nutzen. Ich fasse die relevanten Ergebnisse und Methoden zusammen, wie immer verschicke ich gerne Privatkopien der Untersuchung an interessierte„Studie: Facebook führt zu schlechter Stimmung“ weiterlesen

Der Privatsphäre geht es ganz gut

Nathan Jurgenson, ein amerikanischer Soziologe, den ich aufgrund seiner kritischen Arbeiten zum digitalen Dualismus sehr schätze, hat bei Wired einen dichten Essay zur Privatsphäre im Web 2.0 publiziert. Im Folgenden fasse ich seine wesentlichen Aussagen zusammen. Weil das Leben keine Datenbank ist, ist Privatsphäre nicht etwas, was an- oder ausgeschaltet werden kann. Sie ist vielmehr ein Spiel,„Der Privatsphäre geht es ganz gut“ weiterlesen

Die Netzwerkgesellschaft und ihre Verunsicherung

Die beiden Informatiker und Psychologe J.C.R. Licklider schrieb 1968 zusammen mit Robert W. Taylor einen bemerkenswerten Aufsatz mit dem Titel The Computer as a Communication Device (ab S. 21/26). Die beiden Theoretiker skizzieren ein Modell zur computerunterstützten Kommunikation und kommen in ihrem Fazit zu folgender Prognose, die aus heutiger Sicht hoch idealistisch klingt: When people„Die Netzwerkgesellschaft und ihre Verunsicherung“ weiterlesen

»Social Media machen doch nicht einsam« – Artikel in der Aargauer Zeitung

  Am letzten Samstag ist ein Artikel in der Aargauer Zeitung erschienen (hier online), den ich über eine neuere Arbeit von Zeynep Tufekci geschrieben habe. Er basiert auf einem Blogpost – »Das soziale Internet«. Hier der Schluss des Artikels: «Kommunikationstechnologie wirkt weder entmenschlichend noch isolierend, wenn sie für soziale Verbindungen verwendet wird. Das Internet ist„»Social Media machen doch nicht einsam« – Artikel in der Aargauer Zeitung“ weiterlesen

Digitale Bildung und digitaler Boulevard – eine Begriffsbestimmung

Dirk von Gehlen analysiert in einem lesenswerten Blogpost das Prinzip von Buzzfeed – und bestimmt dabei genau, was digitaler Boulevard sein kann. Ich zeichne seinen Argumentationsgang kurz nach und übertragen ihn dann auf das Konzept der digitalen Bildung. von Gehlen beginnt mit einer »erfrischenden Poolmetapher«, die selbstredend auch für digitale Bildungsprozesse gilt: Man lernt Schwimmen„Digitale Bildung und digitaler Boulevard – eine Begriffsbestimmung“ weiterlesen

Selfies at Funerals – Narzissmus und Trauer in Social Media

Das Portrait dieser jungen Frau hat sie selbst aufgenommen »Love my hair today. Hate why I’m dressed up #funeral« ist ihr Kommentar dazu – also: Sie möge ihre Frisur, aber sei unglücklich darüber, weshalb sie sich aufgebrezelt habe: Für eine Bestattung nämlich. Die Reaktion Erwachsener auf die Praxis Jugendlicher, sich auf Trauerfeier selbst zu inszenieren,„Selfies at Funerals – Narzissmus und Trauer in Social Media“ weiterlesen

Ein Twitter-Experiment

Vorsatz: Eine Woche nur RT oder Replies. — Philippe Wampfler (@phwampfler) September 8, 2013 Eine Woche lang, so habe ich mir vorgenommen, würde ich Meldung auf Twitter nur weiterleiten (retweeten = RT) oder auf andere Meldungen antworten, aber keine selber schreiben. Was wäre der Sinn dieses Vorgehens? Wie David Bauer schon mehrfach bemerkt hat –„Ein Twitter-Experiment“ weiterlesen

Technologie muss das Leben einfacher machen

Gestern hatte ich früher als sonst eine Sitzung und im Eifer vergessen, mein Portemonnaie von der Wochenend- in die Wochentagstasche zu tansferieren. In der S-Bahn gab es eine Fahrausweiskontrolle. Ich besitze eine Jahreskarte (GA) und musste nun einen Zettel ausfüllen, den ein netter Herr in ein Gerät eingegeben hat, mit dem er dann zwei Zettel„Technologie muss das Leben einfacher machen“ weiterlesen

Als Lehrperson von Jugendlichen lernen

Gestern hatte ich doppelt Gelegenheit, Jugendlichen zuzuhören: Im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung an der Berufsschule für Gestaltung in Zürich berichteten Lernende (1. Lehrjahr, Grafik) über ihren Umgang mit digitalen Medien und als Abschluss eines Ergänzungsfachkurses mit Abiturienten (Philosophie) führte ich ein ausführliches Feedback durch. Meine Erfahrung dabei: Jugendliche nehmen ihre Bedürfnisse, ihr Lernen und ihren Umgang mit„Als Lehrperson von Jugendlichen lernen“ weiterlesen