Das Taschenrechnerdilemma

Mehr und mehr Gymnasien setzen auf eine Bring-Your-Own-Device-Strategie. In der Regel erwarten sie dabei, das Schülerinnen und Schüler mindestens ein Tablet mit Tastatur mitbringen. Neben allen Vorzügen, die BYOD ohnehin hat, hat diese Vorgehensweise zwei weitere Vorteile: Es ist denkbar, dass mittelfristig die Kosten für die schuleigene IT-Infrastruktur senken werden – obwohl zunächst meist Investitionen anfallen„Das Taschenrechnerdilemma“ weiterlesen

Eine digitale Balance finden

Wenn Internetexperten wie Nico Lumma nach der Generation suchen, die Schuld an den Problemen der digitalen Kommunikation trägt, namentlich am mangelhaften Schutz der Privatsphäre, dann richtet er den Blick auf seine Generation und auf die ältere: Wir haben in Deutschland viel zu viel Zeit damit verbracht, kollektiv abzuwarten, ob man noch mal aus dieser Digitalisierungsnummer„Eine digitale Balance finden“ weiterlesen

»Quizduell« als Beispiel für ein soziales Netzwerk

A social network site is a networked communication platform in which participants 1) have uniquely identifiable profiles that consist of user-supplied content, content provided by other users, and/or system-provided data; 2) can publicly articulate connections that can be viewed and traversed by others; and 3) can consume, produce, and/or interact with streams of user- generated„»Quizduell« als Beispiel für ein soziales Netzwerk“ weiterlesen

Digitale Bildung und digitaler Boulevard – eine Begriffsbestimmung

Dirk von Gehlen analysiert in einem lesenswerten Blogpost das Prinzip von Buzzfeed – und bestimmt dabei genau, was digitaler Boulevard sein kann. Ich zeichne seinen Argumentationsgang kurz nach und übertragen ihn dann auf das Konzept der digitalen Bildung. von Gehlen beginnt mit einer »erfrischenden Poolmetapher«, die selbstredend auch für digitale Bildungsprozesse gilt: Man lernt Schwimmen„Digitale Bildung und digitaler Boulevard – eine Begriffsbestimmung“ weiterlesen

Vorsatz: Wikipedia verbessern

Ich habe eben die düsteren Zukunftsprognosen zu Wikipedia im Schneeschmelze-Blog gelesen. Und einen Vorsatz gefasst: Ich werde jeden Monat einen Wikipedia-Artikel substantiell überarbeiten und seine Qualität merklich steigern. Die bearbeiteten Artikel publiziere ich auf meiner Benutzerseite. Gerne lade ich Interessierte ein, es mir gleichzutun. Als Hashtag schlage ich #besserewiki vor.

Das digitale Leben einer Schulklasse

In einem Workshop lasse ich Schulklassen (10. Klasse, Gymnasium) ein Leitbild für die digitale Kommunikation erstellen. Ausgangspunkt sind folgende Anregungen, auf welche die Klasse dann reagiert und Grundsätze formuliert, die der Gruppe wichtig sind. Relevante Informationen (Ausfall von Lektionen, Verschiebungen von Prüfungen, Vorbereitungsmaterial) soll schnell für alle verfügbar sein. Alle Mitglieder der Klasse sollten sich„Das digitale Leben einer Schulklasse“ weiterlesen

Porno-Filter: Ein Problem und eine Lösung

Die Digitalisierung der Medien und der Kommunikation bedeutet grundsätzlich, dass alle produzierten Inhalte für alle Teilnehmenden abrufbar sind. Also können auch Kinder und Jugendliche sich via Internet Bilder, Videos und Texte ansehen, vor denen sie ihre Eltern möglicherweise schützen wollen. Kurz: Es gibt heute keine Möglichkeit zu verhindern, dass Minderjährige Pornografie konsumieren. Nun gibt es„Porno-Filter: Ein Problem und eine Lösung“ weiterlesen

Leistungsbewertungen von Social-Media-Arbeiten

Dieser Artikel hat zwei Teile: Zunächst stelle ich Prinzipien vor, wie Arbeiten von Schülerinnen und Schülern auf Social Media bewertet werden können, dann gehe ich davon ausgehend kurz auf das Problem der schulischen Leistungsbewertung im Allgemeinen ein. (1) Arbeiten in Social Media bewerten Beginnen wir mit Beispielen: Dieser Blog ist im Unterricht entstanden. Und dieses„Leistungsbewertungen von Social-Media-Arbeiten“ weiterlesen

Social Media und Chancengerechtigkeit in der Bildung

  In der Schweiz und in Deutschland korreliert Bildungserfolg sehr stark mit der sozio-ökonomischen Herkunft, wie z.B. der Bildungsbericht 2010 zeigt. Das heißt, die Leistung einer Schülerin oder eines Schülers wird nicht durch die Qualität des erlebten Unterrichts oder die eigenen Fähigkeiten bestimmt, sondern durch den Status der Familie, besonders der Eltern: Wie »bildungsnah« oder„Social Media und Chancengerechtigkeit in der Bildung“ weiterlesen

Wenn Schülerinnen bloggen – ein Beispiel

Wie ich z.B. gestern im Interview mit tagi.ch erwähnt habe, entwickeln Schülerinnen und Schüler bei Blogprojekten oft »oft Freude an der Sprache und am Schreiben«. Ein schönes Beispiel dafür habe ich gestern lesen dürfen. Meine 10. Klasse hatte zunächst den Auftrag, Hebbels Gedicht »Sie sehn sich nicht wieder« und Brechts »Die Liebenden« zu vergleichen –„Wenn Schülerinnen bloggen – ein Beispiel“ weiterlesen