Das Problem von kostenpflichtigen Lizenzen

Kürzlich habe ich hier Mentimeter vorgestellt. Ich benutze das Tool gerade intensiv, deshalb habe ich ein kostenpflichtiges Abo gelöst. Das tue immer wieder bei Tools: Ich habe Abos für mehrere Schreibtools, für sli.do, benutze im Unterricht Spotify und Netflix, wo ich auch Abos habe etc. Dazu nutze ich eine Office365-Lizenz der Schule, eine für begriffen.ch,„Das Problem von kostenpflichtigen Lizenzen“ weiterlesen

Der Einsatz von Mentimeter in der Lehre

Das Problem von Quiz-Apps wie Kahoot! ist längt bekannt: Sie suggerieren einerseits, es gäbe genau richtige Antworten auf vorgegebene Fragen und konditionieren mit einer Spielmechanik, die Lernende oft davon abhält, sich intensiver mit ihren Lernprozessen auseinanderzusetzen. (Für den Deutschunterricht habe ich diese Kritik in einem Aufsatz differenzierter formuliert.) Gleichwohl liegt viel Potential in der Idee,„Der Einsatz von Mentimeter in der Lehre“ weiterlesen

Die Laptop-oder-Tablet-Frage ist gelöst: Convertibles mit Stift

An Schulen wird intensiv darüber diskutiert, ob Laptops oder Tablets für BYOD- oder 1:1-Settings besser geeignet sind. Für mich gibt es in dieser Frage drei Kernargumente: Viele Prozesse benötigen eine Tastatur (Zahleneingabe in der Buchhaltung, schnelles Tippen); einige zusätzlich auch eine Maus oder ein Trackpad (Excel etwa, aber auch Webdesign etc.). Im Unterricht ist es„Die Laptop-oder-Tablet-Frage ist gelöst: Convertibles mit Stift“ weiterlesen

»zu großzügiger Einkauf von Technik« – ein paar Grundprobleme von Informatik und Schule

Im Interview mit »Der Bund« (kein Link, da leider Paywall) äußert sich der ETH-Professor Juraj Hromkovic mit prägnanten Thesen zur Arbeit mit digitalen Geräten in der Schule: »Primarschulkinder in der Stadt Bern benutzen je zu zweit oder zu viert ein Tablet, in der Oberstufe erhalten die Schülerinnen und Schüler ein persönliches Gerät. Ich finde das„»zu großzügiger Einkauf von Technik« – ein paar Grundprobleme von Informatik und Schule“ weiterlesen

Lehr- und Lernvideos publizieren – die Vorzüge von Microsoft Stream

Im Moment unterrichte ich einen Online-Kurs zum Thema Erklärvideos. Dabei ist es mein Ziel, dass die teilnehmenden Lehrpersonen (Sekundarstufe II) selber mehrere Videos herstellen, sie teilen und Feedback erhalten. Wider mein Erwarten hat sich die Frage der Plattform als größte Hürde herausgestellt: Viele Teilnehmende vertrauen Youtube nicht. Ich habe vorgeschlagen, Videos als nicht-gelistete Filme auf„Lehr- und Lernvideos publizieren – die Vorzüge von Microsoft Stream“ weiterlesen

Wie aus informellem Lernen professionelle Kompetenzen werden

In Vorträgen zeige ich oft TikTok-Videos, z.B. dieses hier. Sie sollen zeigen, dass Jugendliche, die TikTok nutzen, dabei viel lernen und Kompetenzen aufbauen. Das Video zeigt etwa sehr schön, dass Hochformat neu Videostandard ist, weil Videos primär auf Smartphones angeschaut werden. Jugendliche bewegen sich in einer Jugendkultur, welche direkt mit dem Medienwandel verwoben ist. Sie„Wie aus informellem Lernen professionelle Kompetenzen werden“ weiterlesen

»digital literacy« als Durchdringung oder als Ergänzung grundlegender Kompetenzen denken?

Unter Digital Literacy verstehe ich den kompetenten Umgang mit digitalen Artefakten oder Kulturprodukten. Da vieles, was Menschen heute herstellen, auch eine digitale Komponente oder Repräsentation aufweist, stellt sich die Frage, ob es sich um eine Modifikation, eine Art Update bestehender Grundkompetenzen handelt – oder um eine gänzlich neue Kompetenz. Diese Darstellung aus der Mediendidaktik Kerres„»digital literacy« als Durchdringung oder als Ergänzung grundlegender Kompetenzen denken?“ weiterlesen

Wann wir Kritik öffentlich äußern sollten

Im Kanton Zürich wird der Zugang zum Gymnasium über eine problematische Aufnahmeprüfung geregelt: Sie ist sozial ungerecht, zumindest im Fach Deutsch nicht an zeitgemäßen Kompetenzen und Prüfungsformaten ausgerichtet und wird nicht transparent benotet. Ich muss diese Prüfung korrigieren. Dennoch kritisiere ich sie – öffentlich. Als Reaktion darauf habe ich schon mehrmals gehört, die Kritik sei„Wann wir Kritik öffentlich äußern sollten“ weiterlesen

Design-Thinking-Mentalität als Gelingensbedingung für Entwicklungsprozesse

Letzte Woche habe ich zwei Veranstaltungen besucht (und per Twitter mitgeschrieben): Einen Nachmittag mit Ted-Talks und Prämierungen bei Campus Seminar und eine Weiterbildung zu BYOD an meiner Schule, an der Kantonsschule Enge. Dabei hat sich ein Gedanke kristallisiert: Digitale Transformation erfasst verschiedene Institutionen. Auch das Bildungssystem muss sich dazu verhalten, dass ein gesellschaftlicher Prozess abläuft,„Design-Thinking-Mentalität als Gelingensbedingung für Entwicklungsprozesse“ weiterlesen

Anleitung für eine stoische Social-Media-Nutzung

Caroline Calloway ist eine Künstlerin aus New York. Sie ist »Instagram famous«: Wer eine bestimmte Nische von Instagram nutzt, kennt sie. Weshalb? Sie entwickelt in ihrem Profil einer Person, die wohl ein Vorbild für viele Menschen wäre. Das Profil zeigt eine junge Frau, die mit Kunstprojekten ein Leben unter attraktiven und innovativen Menschen in New„Anleitung für eine stoische Social-Media-Nutzung“ weiterlesen