Über Gamification im Deutschunterricht und die Quantifizierbarkeit von Lektüreerlebnissen

In diesem Gastbeitrag möchte ich Interessierten einen Einblick in die Funktionsweise eines Gamificationprojektes im gymnasialen Deutschunterricht geben, welches ich seit nunmehr fünf Jahren mit verschiedenen Klassenzügen erfolgreich durchgeführt und dabei stetig optimiert habe. Um den pädagogischen Witz einer gamifizierten Lernumgebung erfassen zu können, reicht leider der blosse Blick auf die Oberfläche nicht aus, vielmehr ist„Über Gamification im Deutschunterricht und die Quantifizierbarkeit von Lektüreerlebnissen“ weiterlesen

Unterrichtsidee: Memes verstehen, Memes gestalten

Im Moment lese ich mit einer Klasse Gespräche von Konfuzius. Als Einstieg habe ich das »Wise-Confucius«-Meme (oder »Confucius-says«-Meme) besprochen – und möchte davon ausgehend eine Unterrichtseinheit skizzieren.  Die konkrete Unterrichtsmethodik lege ich dabei bewusst nicht fest; ich bin der Ansicht, dass sich hier selbstorientierendes Lernen sehr gut eignen würde und werde das abschließend kurz begründen.„Unterrichtsidee: Memes verstehen, Memes gestalten“ weiterlesen

Ein analoges und digitales Spiel

Mit einer meiner Klassen habe ich in diesem Semester etwas Filmgeschichte betrieben und in einer Lektion zur Repetition ein kleines Quiz veranstaltet. Das Spiel ist bekannt: Man erhält Ereignisse und muss sie chronologisch ordnen. Mir ging es um den technikgeschichtlichen Aspekt, daher habe ich – wenn ich mich richtig erinnere – ungefähr folgende Ereignisse ausgewählt:„Ein analoges und digitales Spiel“ weiterlesen

Social Media im Deutschunterricht

Für eine Fortbildung habe ich ein Papier geschrieben, in dem ich Vorschläge mache, wie Social Media in den Deutschunterricht einfließen könnte. Das Papier kann hier runtergeladen werden (pdf, Version 2.1, 17. Juni 2013), über Rückmeldungen, Kritik und Anregungen freue ich mich wie immer! Hier der Inhalt mit Links auf die relevanten Blogposts, in denen einzelne Ideen„Social Media im Deutschunterricht“ weiterlesen

Mit Google Gedichte machen

Die Idee ist alt: Suchmaschinen eigenen sich dafür, Gedichte zu machen. Sie verbinden parallele Strukturen mit zufälligen Funden – und schaffen so Formen und Inhalte; zu der doch die Benutzerin oder der Benutzer der Suchmaschine den wesentlichen Input gibt.   Neu ist, dass Google uns direkt Gedichte präsentiert, wenn wir Suchanfragen eingeben. Die Autovervollständigung zeigt„Mit Google Gedichte machen“ weiterlesen

In der Schule Wikipedia-Artikel schreiben

Im Folgenden erwähne ich Eckpunkte, die beachtet werden müssen, wenn Wikipedia-Artikel im Rahmen von Unterricht bearbeitet oder erstellt werden. Eine Grundregel steht in dem Wikipedia-Artikel, der sich mit »Wikipedia im Unterricht« befasst: Die Wikipedia ist kein kostenloser Webspace für Unterrichtszwecke. Sie dient dazu, den Lesern geeignete Artikel zu liefern. Diese Artikel müssen den Wikipedia-Standards entsprechen,„In der Schule Wikipedia-Artikel schreiben“ weiterlesen

Wie ich Textverarbeitung gelernt habe

Auf Google Plus hat Martin Lindner die Frage gestellt, ob man nicht genauer verstehen müsste, wie »Lernen« funktioniert – unabhängig von Schlagwörtern, Annahmen und traditionellen Methoden. Er denkt, ein erster Schritt könnte folgende Vorgehensweise sein: so wie man sich selbst fragen kann: was habe ich im letzten jahr gelernt? ist ein „ruck“ klar identifizierbar, oder„Wie ich Textverarbeitung gelernt habe“ weiterlesen

Mit der »Flarf«-Methode kreative SMS oder Tweets schreiben

In seinem Buch »Schreiben unter Strom« stellt Stephan Porombka unter anderem die Flarf-Methode vor, um mit Google-Ergebnissen Lyrik zu erstellen. Er präsentiert ein mögliches Ergebnis (S.  28): Ein FAZ-Artikel beleuchtet den Hintergrund der Flarf-Bewegung: Von nun an ging es [Gary Sullivan] darum, möglichst lustige, politisch inkorrekte, subversive, unflätige, anzügliche – irgendwie jedenfalls unpassende Gedichte zu„Mit der »Flarf«-Methode kreative SMS oder Tweets schreiben“ weiterlesen

Papierloses Lernen

Mein Studium wäre ohne Papier kaum denkbar, da der ‹Faust› oder der ‹Mann ohne Eigenschaften› auf dem Bildschirm nicht das Gleiche sind wie zwischen Buchdeckeln. Dieses Zitat findet sich unten am oben abgebildeten Artikel über Krystina Schaub – ein Klick vergrößert ihn so, dass er lesbar wird, hier die Online-Version. Schaub benutzt für ihr geisteswissenschaftliches„Papierloses Lernen“ weiterlesen

Elektronische Medien aus Sicht der Lehrpersonen

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V., kurz BITKOM, hat 2011 mit »Schule 2.0« eine repräsentative Untersuchung zum Einsatz elektronischer Medien an Schulen aus Lehrersicht publiziert (Volltext als pdf). Die Resultate sind durchaus interessant und sollen hier kurz zusammengefasst werden. Ich fokussiere auf den Vergleich der Fächer, obwohl die Umfrageergebnisse auch Geschlechter, Schultyp und Alter unterscheiden.„Elektronische Medien aus Sicht der Lehrpersonen“ weiterlesen