Der Privatsphäre geht es ganz gut

Nathan Jurgenson, ein amerikanischer Soziologe, den ich aufgrund seiner kritischen Arbeiten zum digitalen Dualismus sehr schätze, hat bei Wired einen dichten Essay zur Privatsphäre im Web 2.0 publiziert. Im Folgenden fasse ich seine wesentlichen Aussagen zusammen. Weil das Leben keine Datenbank ist, ist Privatsphäre nicht etwas, was an- oder ausgeschaltet werden kann. Sie ist vielmehr ein Spiel,„Der Privatsphäre geht es ganz gut“ weiterlesen

Wie Jugendliche Privatsphäre verstehen

Jugendliche bauen oft im öffentlichen Raum Gemeinschaften auf: In Shoppingzentren, auf Plätzen, in der Schule. Nur so kann ihr Verständnis von Privatsphäre verstanden werden. Im Folgenden einige Gedanken zum Umgang von Jugendlichen mit Privatsphäre – die hinter das Vorurteil zurückgehen, Jugendliche würden hemmungslos schützenswerte Inhalte publik machen. Danah boyd versteht Privatsphäre nicht als juristisches Konzept,„Wie Jugendliche Privatsphäre verstehen“ weiterlesen

Was soziale Netzwerke über uns wissen

Baynote, ein auf E-Commerce spezialisierte Firma, die Unternehmen hilft, personalisiertes Shopping anzubieten, hat eine Infografik veröffentlicht, die zeigt, was soziale Netzwerke über uns wissen. Baynote schreibt (übersetzt von phw): Soziale Netzwerke, Suchseiten und Anwendungen verwenden unsere Informationen immer häufiger, um personalisierte Internetangebote zu ermöglichen. Während Kunden beginnen »aufzuwachen« und ihnen bewusst wird, was mit ihren„Was soziale Netzwerke über uns wissen“ weiterlesen

Zur Öffentlichkeit von Inhalten auf Social Media

Zu einem Fall, den die Schweiz letzte Woche beschäftigt hat, schreibt die NZZ: Am Samstagabend gegen 21 Uhr versandte X., der die Kreispartei Zürich 7 und 8 der SVP seit dem vergangenen Jahr in der Schulpflege Y. vertritt, eine Meldung auf der Online-Plattform Twitter. Später löschte er den Eintrag, einen sogenannten Tweet, wieder. […] Hingegen„Zur Öffentlichkeit von Inhalten auf Social Media“ weiterlesen

Social Media und Bewerbungen

Die Schule hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten. Dazu gehört auch die Präsentation bei Bewerbungen. Diese Präsentation hat eine Online-Dimension, die wesentlich durch Social Media geprägt ist. Im Folgenden einige Hinweise, wie Schülerinnen und Schüler in diesem Bereich gecoacht werden könnte. Dieses Video zeigt zwei Dinge: eine klischeehafte Vorstellung, dass in„Social Media und Bewerbungen“ weiterlesen

Risiken im Umgang mit Social Media

Im Sinne einer umfassenden Prävention ist es an der Zeit, dass Lehrpersonen auch kompetent auf Gefahren aufmerksam machen, die Social Media-Aktivitäten mit sich bringen. Dabei sind zwei Punkte meiner Meinung nach entscheidend: Prävention sollte zum Ziel haben, dass Jugendliche eine Distanz einnehmen können und »nein« sagen können. Es kann nicht das Ziel sein, ihnen ein„Risiken im Umgang mit Social Media“ weiterlesen

Die JAMES-Studie der ZHAW: Jugendliche und das Web 2.0

Ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Daniel Süss und Gregor Waller untersucht an der ZHAW seit 2010 das Medienverhalten von 1000 Jugendlichen die möglichst repräsentativ über die Schweiz und verschiedene Altersstufen verteilt sind. Die so genannte JAMES-Studie (Jugend / Aktivitäten / Medien – Erhebung Schweiz) hat gemäß dem Projektbeschrieb folgende Ziele: JAMESfocus ermöglicht einen differenzierteren„Die JAMES-Studie der ZHAW: Jugendliche und das Web 2.0“ weiterlesen