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Die 5Ds und 5S der Klimawandelskepsis und ihre Bedeutung für die Netzkommunikation

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Peer Espen Stoknes‘ Buch über die Psychologie des Klimawandels habe ich über eine Folge des ausgezeichneten You Are Not So Smart-Podcasts kennen gelernt. Stoknes ist ein norwegischer Wirtschaftspsychologe, der sich mit der Frage auseinandersetzt, wie die Erkenntnisse in Bezug auf den Klimawandel so kommuniziert werden können, dass sie handlungswirksam aufgenommen werden. Der ersten Abschnitt seines Buches beschäftigt sich mit dem »psychologischen Klimaparadox« (alle Übersetzungen von mir): Wir wissen, dass die Fakten der Klimawissenschaft mit jedem Jahr […]

»Die digitale Gesellschaft und ihre Medien« – Rückblick auf ein neues Fach

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Vor knapp zwei Jahren habe ich an dieser Stelle über den Start eines neuen Fachs berichtet. »Die digitale Gesellschaft und ihre Medien« (DGM) habe ich in Zusammenarbeit mit Gerald Knöß konzipiert und eingeführt. Es handelt sich dabei um ein Wahlpflichtfach mit drei Lektionen pro Woche während dem 10. und 11. Schuljahr am Gymnasium. Das Fach ist promotionsrelevant. Auf dem Bild sieht man den Abschlussanlass des ersten Kurses. Ein zweiter ist schon angelaufen – nach den […]

Aktives Zuhören im digitalen Gespräch

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We are so accustomed to viewing ourselves in certain ways—to seeing and hearing only what we want to see and hear—that it is extremely difficult for a person to free himself from his needs to see things these ways. To do this may sometimes be unpleasant, but it is far more difficult than unpleasant. Developing an attitude of sincere interest in the speaker is thus no easy task. It can be developed only by being […]

»Wohin geht die Reise?«

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Morgen nehme ich an einem Hearing der Expertengruppe »Zukunft der Datenbearbeitung und Datensicherheit« in Bern teil. Die vorgängig an mich gestellten Fragen zum »Analysefeld Bildung, Sensibilisierung und Befähigung der Bevölkerung im digitalen Zeitalter« beantworte ich hier als Vorbereitung schriftlich. Die Antworten stammen von mir, die Fragen von der Gruppe der Expertinnen und Experten. Block 1: Ist-Zustand und die weitere Entwicklung Zuerst geht es um den Einfluss des digitalen Wandels auf die Bildung. Frage 1: Wo stehen […]

Von kompetitivem zu kooperativem Lernen

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  Finland has figured out that competition between schools doesn’t get kids as far as cooperation between those schools. Dieser Satz in einem WEF-Artikel über die Vorzüge des finnischen Bildungssystems hat in mir einen Gedanken ausgelöst, mit dem ich drei prägende Schulerfahrungen der letzten Woche bündeln und reflektieren kann. Was für Schulen gilt – dass Pseudo-Wettbewerb viele Ressourcen verschleißt und konstruktive Zusammenarbeit verhindert – das gilt ebenso für Lernprozesse. Hier die drei Beispiele dazu: Eine […]

Wie Digitalisierung schlechte Didaktik verfestigt

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Werde ich gefragt, weshalb ich mir für Digitalisierung an Schulen interessiere, antworte ich meist ähnlich: Endlich seien die Mittel da, um pädagogische und didaktische Einsichten umsetzen zu können. Digitales Lernen ist konstruktivistisches und konnektivistisches Lernen, schafft eine Distanz zwischen Unterricht und Instruktion, übergibt die Verantwortung für ihre Lernprozesse an die Lernenden. Damit gebe ich mehr einer Hoffnung Ausdruck als einer Realität. Betrachtet man digitale Trends wie Flipped Classroom, Lern-Apps und Quiz-Tools, zeichnet sich eine Gefahr […]

Wie investiert man 150 Millionen für digitale Bildung?

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Wie SRF berichtetSRF berichtet, will Bundesrat Schneider-Ammann 150 Millionen für digitale Bildung beantragen. Ein ähnliches Projekt in Deutschland, für das Bundesministerin Johanna Wanka 5 Milliarden Euro beantragt hat, hängt mittlerweile in der Luft. Schon nur der Vergleich zeigt: 150 Millionen klingen nach sehr viel Geld, sind aber schon im Vergleich mit dem deutschen Projekt nicht besonders viel (proportional zur Bevölkerung würden in Deutschland deutlich über 400 Millionen beantragt). Diese Relativierung ergibt sich auch, wenn man den […]

Dystopischer Fortschritt und Wertewandel

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Am Wochenende habe ich mit Stipendiatinnen und Stipendiaten in Tutzing am Starnberger See über Digitalisierung und Bildung nachgedacht. (Einige Gedanken dazu können auf diesem spontan entstandenen Instagram-Account nachgelesen werden, meine Präsentationen gibt es hier.)  Bei einem der Essen kam an meinem Tisch plötzlich die Frage auf, welchen Zweck der Mensch noch erfülle, wenn Maschinen dereinst alle seine Aufgaben übernehmen würden (Beispiele waren »Legal Tech« und die Vorstellung, dass juristische Arbeiten zu einem großen Teil automatisiert […]

Dialektik der Freiheit im Netz

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Für eine Tagung arbeite ich gerade an einem Impulsvortrag über Bildung unter den Bedingungen der Digitalisierung. Dabei lese ich in Martin Lindners Buchmanuskript »Die Bildung und das Netz«. Im Kapitel 3a, Die Ver-Web-ung der Bildung, bin ich auf einen interessanten Gedankengang gestoßen, den ich gerne aus meiner Sicht etwas ausführen möchte.  Internet, Bürokratie und Bildungssystem: Martin stellt diese sozialen Apparate in Bezug auf ein dialektisches Freiheitsmoment in einen Zusammenhang. Sie steuern und kontrollieren, sie schaffen […]

Frustrationstoleranz und Smartphonenutzung

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»Führt die intensivere Smartphonenutzung zu einer tieferen Frustrationstoleranz?« Die Frage scheint naheliegend und auch intuitiv beantwortbar. Sie ist jedoch ein gutes Beispiel dafür, dass medienpädagogische Zusammenhänge komplexer sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Vor dem Versuch einer Antwort zuerst also eine kurze Kritik dieser Art von Fragen:  Die Frage ist ungenau. Sowohl die Art der Smartphonenutzung (was wird damit genau gemacht) als auch eine Bestimmung der davon betroffenen Personen (inbesondere ihr psychologisches Profil) […]