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#edchatde – eine Replik

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Ich gehe wie folgt vor: Auf eine kurze Beschreibung des #edchatde-Projekts folgt eine Skizze der Chronologie der Kommunikation der letzten Tage, darauf eine Replik auf den Blogpost des #edchatde-Kernteams. * * * Der #edchatde ist ein Twitter-Chat, bei dem sich jeweils Dienstags an Bildungsthemen Interessierte von 20-21 Uhr zu verschiedenen Themen austauschen. Die Schwerpunkte werden über Abstimmungen zu Vorschlägen aus der Community festgelegt, wechselnde Moderationsteams bereiten Fragen und Materialien vor und moderieren die Diskussion auf verschiedenen Kanälen. […]

Wissensnetzwerke statt Medienkompetenz

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Kürzlich habe ich hier einen wichtigen Gedankengang von Danah Byod zusammengefasst: Das Misstrauen gegen Fachleute und ihre Expertise, zu ihre These, resultiert aus einer falsch verstandenen Vermittlung von Medienkompetenz. Reduziert bedeutet diese Vorstellung von kompetentem Umgang mit Medien (oder »media literacy«) der Zweifel an der Richtigkeit von Informationen, bis sie mit etwas anderem übereinstimmen. Dieses »etwas andere« ist gedacht als Wahrheit, als seriöse Information, wissenschaftliche Erkenntnis, offizielles Statement – de facto handelt es sich aber […]

»von meinem Smartphone gesendet« – mobile first oder das Ende der E-Mail

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Apple hat als Signatur den Satz „Von meinem iPhone gesendet“ wohl hauptsächlich verwendet, um darauf hinzuweisen, dass die jeweilige E-Mail unterwegs geschrieben wurde und dass sie möglicherweise sehr kurz ist oder Rechtschreibfehler enthält. Wenn ihr diesen Zweck beibehalten wollt, ohne auf euer iPhone hinzuweisen, bietet sich auch die Formulierung „Von unterwegs gesendet“ an. Diese Ausführungen von iphone-tricks.de lassen auf eine E-Mail-Norm schließen: Wer in seiner Signatur anmerkt, eine Mail sei mobil verfasst worden, gibt damit implizit […]

Digitale Texte im Deutschunterricht: Edeka und Böhmermann

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Im neuen Buch und in einem Vortrag zu digitalen Medien im Deutschunterricht plädiere ich für einen weiten Textbegriff, in den digitale Texte einbezogen werden. Texte, so die Forderung, sollten nicht in einen Gegensatz zu »Medien« gestellt werden, sondern Gegenstände beliebiger Lektüreprozesse umfassen. In Lehrplänen und in der Fachdidaktik ist das schon angedacht, aber konsequent umgesetzt wird diese Forderung weder in Theorie noch in Praxis. Bevor ich zwei Beispiele für aktuelle digitale Texte vorstellen, von denen ich […]

Rezension: #edchatde-Buch

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Update, 21.2.2017: Das Buch ist mittlerweile – wie von der gewählten CC-Lizenz vorgesehen – im Netz abrufbar. Zur Reaktion der beiden Herausgeber Larbig und Spang auf diesen Blogpost (und auch auf den von Elke Höfler) habe ich mich hier geäußert. * * * Der #edchatde ist ein ein Twitter-Chat zu Erziehungsthemen. Die beiden deutschen Lehrer Torsten Larbig und André Spang haben ihn ins Leben gerufen und mit viel Engagement gepflegt und zu einer Community aufgebaut, in der sich […]

Kinder, Medien und die 3-6-9-12-Faustegel

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Vor zwei Wochen habe ich wieder einmal einen medienpädagogischen Elternbildungsabend durchgeführt. Dafür habe ich auch die Broschüren von Jugend und Medien konsultiert und diesen Flyer für die Zuhörenden ausgedruckt. Aufgefallen ist mir dabei die griffige Faustregel, die ich dann etwas abgewandelt habe:  Es stellte sich heraus: Ich habe eine veraltete Version der Broschüre verwendet, in der Zwischenzeit wurde die Faustregel umformuliert. .@phwampfler Interessantes Referat. Auch wir haben unsere #Faustregeln zur #Mediennutzung aktualisiert. https://t.co/jRS6qQQdEz pic.twitter.com/l57hQqPxsO — […]

Kreativ schreiben mit »Don’t Starve« 

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»Computerspiele [sind] inzwischen die eigentliche Form digitaler Jugendliteratur.« Diese von Axel Krommer leicht überspitzt formulierte Einsicht weist darauf hin, dass die Deutschdidaktik und die Bildungspolitik von einem sehr engen Textbegriff ausgehen, der im Rahmen der Digitalisierung einer Revision bedarf. (S. 50) Dieser Abschnitt leitet ein Kapitel meines neuen Buches »Digitaler Deutschunterricht« ein, in dem ich dafür plädiere, digitale Texte als Unterrichtsgegenstände und Lernumgebungen wahrzunehmen und einzusetzen. Im Folgenden Beitrag präsentiere ich ein konkretes Beispiel. Die […]

»folk news« statt »fake news« 

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In einem Artikel, der aus meiner Sicht wenig Beachtung gefunden hat, argumentiert Withney Phillips überzeugend gegen die Verwendung des Begriffs »fake news«. Im Folgenden übertrage ich Ihre Argumentation ins Deutsche, eigene Kommentare füge ich nicht hinzu. »fake news« ist ein übernutzter Begriff. Wie »Verschwörungstheorie« oder »Troll« verhindern unpräzise Verwendung und Abwertung einen sachlichen Einsatz – der darin bestünde, bewusst verbreitete Falschmeldungen auf digitalen Plattformen zu bezeichnen. Das zeigt Phillips an der Verwendung von »fake news« durch Trump, der […]

Digitale Frenemies

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Vor einigen Jahren hat mit Ann Friedmans »Disapproval Matrix« auf den ersten Blick überzeugt: Sie erweis sich als einfache Kategorisierung von Online-Beziehungen, als eine einfache Umgehung des Begriffs »Troll«, der ähnlich wie »Verschwörungstheorie« kaum noch sachlich als Definition verwendet werden konnte, geschweige denn in einem kreativ-schillernden Sinne (Verschwörungstheorien sind keine saubere Wissenschaft, haben aber dennoch eine wichtige gesellschaftliche Funktion – genau so wie Trolle kaum nette Menschen sind, aber für Institutionen, Individuen und Gruppen Wichtiges leisten, […]

Digitaler Deutschunterricht

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Aus der Arbeit an diesem Blog ist ein drittes Buch entstanden: »Digitaler Deutschunterricht«. Es freut mich, dass ich die bewährte Arbeit mit Vandenhoeck & Ruprecht fortsetzen konnte, um meine Ideen in Buchform präsentieren zu können. Das Buch geht davon aus, dass digitales Lernen zum Kern des Deutschunterrichts geworden ist: Das Primat des »Stoffes«, der allenfalls Medienkompetenz neben sich zulässt, fällt durch die Veränderungen der Digitalisierung. Der Stoff tritt neben das digitale Lernen, welches in den Vordergrund […]