»digital literacy« als Durchdringung oder als Ergänzung grundlegender Kompetenzen denken?

Unter Digital Literacy verstehe ich den kompetenten Umgang mit digitalen Artefakten oder Kulturprodukten. Da vieles, was Menschen heute herstellen, auch eine digitale Komponente oder Repräsentation aufweist, stellt sich die Frage, ob es sich um eine Modifikation, eine Art Update bestehender Grundkompetenzen handelt – oder um eine gänzlich neue Kompetenz. Diese Darstellung aus der Mediendidaktik Kerres„»digital literacy« als Durchdringung oder als Ergänzung grundlegender Kompetenzen denken?“ weiterlesen

Wann wir Kritik öffentlich äußern sollten

Im Kanton Zürich wird der Zugang zum Gymnasium über eine problematische Aufnahmeprüfung geregelt: Sie ist sozial ungerecht, zumindest im Fach Deutsch nicht an zeitgemäßen Kompetenzen und Prüfungsformaten ausgerichtet und wird nicht transparent benotet. Ich muss diese Prüfung korrigieren. Dennoch kritisiere ich sie – öffentlich. Als Reaktion darauf habe ich schon mehrmals gehört, die Kritik sei„Wann wir Kritik öffentlich äußern sollten“ weiterlesen

Design-Thinking-Mentalität als Gelingensbedingung für Entwicklungsprozesse

Letzte Woche habe ich zwei Veranstaltungen besucht (und per Twitter mitgeschrieben): Einen Nachmittag mit Ted-Talks und Prämierungen bei Campus Seminar und eine Weiterbildung zu BYOD an meiner Schule, an der Kantonsschule Enge. Dabei hat sich ein Gedanke kristallisiert: Digitale Transformation erfasst verschiedene Institutionen. Auch das Bildungssystem muss sich dazu verhalten, dass ein gesellschaftlicher Prozess abläuft,„Design-Thinking-Mentalität als Gelingensbedingung für Entwicklungsprozesse“ weiterlesen

Anleitung für eine stoische Social-Media-Nutzung

Caroline Calloway ist eine Künstlerin aus New York. Sie ist »Instagram famous«: Wer eine bestimmte Nische von Instagram nutzt, kennt sie. Weshalb? Sie entwickelt in ihrem Profil einer Person, die wohl ein Vorbild für viele Menschen wäre. Das Profil zeigt eine junge Frau, die mit Kunstprojekten ein Leben unter attraktiven und innovativen Menschen in New„Anleitung für eine stoische Social-Media-Nutzung“ weiterlesen

Lehrveranstaltungen evaluieren: Von Fragebögen zu Lernprodukten

Gestern habe ich seit längerer Zeit mal wieder mit Andreas Sägesser geredet. Diese Gespräche sind intensiv: Ich bin immer so fasziniert von den Einsichten von »Sägi«, dass ich danach möglichst viel von dem, was er mir erzählt hat, festhalten möchte. Andreas hilft Menschen, ihr Lernen zu verstehen. Mir hat er auch dabei geholfen. Das Problem,„Lehrveranstaltungen evaluieren: Von Fragebögen zu Lernprodukten“ weiterlesen

Das Transfer-Problem in der Weiterbildung von Lehrkräften

Am Freitag habe ich hier einen Workshop beschrieben, in dem ich die Teilnehmenden bewusst überfordert habe. Weshalb das sinnvoll sein kann, habe ich schon begründet – weil Weiterbildungen von Lehrkräften sich oft an denjenigen ausrichten, welche in der Bleistift-Metapher zum »wood/would«- oder Anhängsel-Bereich gehören. Das mag begründet sein, weil es ja vielleicht gerade darum geht,„Das Transfer-Problem in der Weiterbildung von Lehrkräften“ weiterlesen

Lehrpersonen überfordern – ein Vorschlag für Workshops

Kürzlich hat Bob auf Twitter gefragt, welches unsere Lieblingsmemes seinen. Meine Antwort: pic.twitter.com/8Jipb0gkgX — Philippe Wampfler (@phwampfler) September 30, 2019 Darauf hat sich dann eine kurze Diskussion ergeben, in denen Verlauf Bob dann gemeint hat, er müsste aufpassen, dass die Lehrkräfte, für die er einen Workshop vorbereite, nicht überfordert seien: Ich schaue mal. Ja, Lisa,„Lehrpersonen überfordern – ein Vorschlag für Workshops“ weiterlesen

Wozu Deutschunterricht?

  Wenn ich als Deutschlehrer aktiv bin, möchte ich Menschen befähigen, sprachlich Gesellschaft zu gestalten. Verschiedene relevante Äußerungen wahrzunehmen, darüber nachzudenken – und sich so zu äußern, dass daraus eine sinnvolle Wirkung resultiert. Wahrnehmen, nachdenken, sich äußern – das leitet mich in meinen didaktischen Entscheidungen. Was ich deshalb zu reduzieren versuche: Jede Art von Schematik„Wozu Deutschunterricht?“ weiterlesen

Buchprojekte in der Kultur der Digitalität – ein paar Bemerkungen zum #routenplanerbuch

Ich hab’s schon erwähnt: Zusammen mit Martin Lindner, Jöran Muuß-Merholz, Axel Krommer und Dejan Mihajlović habe ich ein Buch geschrieben. Alle Infos dazu gibt es hier: routenplaner-digitale-bildung.de  Zur Entstehung möchte ich aus meiner Perspektive ein paar Anmerkungen machen. Ich habe nun sechs Buchprojekte abgeschlossen und bin am siebten dran. Das #routenplaner-Buch entstand in einem digitalen„Buchprojekte in der Kultur der Digitalität – ein paar Bemerkungen zum #routenplanerbuch“ weiterlesen

Neues Buch – Routenplaner #digitaleBildung

Hier ist es – unser neues Buch! Jöran, Martin, Axel, Dejan und ich haben aus einiger unserer Blogposts Buchkapitel gemacht und die zusammengefügt. Rausgekommen ist eine Orientierungshilfe für Menschen, die lieber Bücher lesen als Netztexte – und trotzdem die aus unserer Sicht relevanten Zusammenhänge verstehen wollen. Das Buch ist gut geworden. Sehr gut sogar. Das„Neues Buch – Routenplaner #digitaleBildung“ weiterlesen