Lehrveranstaltungen evaluieren: Von Fragebögen zu Lernprodukten

Gestern habe ich seit längerer Zeit mal wieder mit Andreas Sägesser geredet. Diese Gespräche sind intensiv: Ich bin immer so fasziniert von den Einsichten von »Sägi«, dass ich danach möglichst viel von dem, was er mir erzählt hat, festhalten möchte. Andreas hilft Menschen, ihr Lernen zu verstehen. Mir hat er auch dabei geholfen. Das Problem,„Lehrveranstaltungen evaluieren: Von Fragebögen zu Lernprodukten“ weiterlesen

Das Transfer-Problem in der Weiterbildung von Lehrkräften

Am Freitag habe ich hier einen Workshop beschrieben, in dem ich die Teilnehmenden bewusst überfordert habe. Weshalb das sinnvoll sein kann, habe ich schon begründet – weil Weiterbildungen von Lehrkräften sich oft an denjenigen ausrichten, welche in der Bleistift-Metapher zum »wood/would«- oder Anhängsel-Bereich gehören. Das mag begründet sein, weil es ja vielleicht gerade darum geht,„Das Transfer-Problem in der Weiterbildung von Lehrkräften“ weiterlesen

Lehrpersonen überfordern – ein Vorschlag für Workshops

Kürzlich hat Bob auf Twitter gefragt, welches unsere Lieblingsmemes seinen. Meine Antwort: pic.twitter.com/8Jipb0gkgX — Philippe Wampfler (@phwampfler) September 30, 2019 Darauf hat sich dann eine kurze Diskussion ergeben, in denen Verlauf Bob dann gemeint hat, er müsste aufpassen, dass die Lehrkräfte, für die er einen Workshop vorbereite, nicht überfordert seien: Ich schaue mal. Ja, Lisa,„Lehrpersonen überfordern – ein Vorschlag für Workshops“ weiterlesen

Wozu Deutschunterricht?

  Wenn ich als Deutschlehrer aktiv bin, möchte ich Menschen befähigen, sprachlich Gesellschaft zu gestalten. Verschiedene relevante Äußerungen wahrzunehmen, darüber nachzudenken – und sich so zu äußern, dass daraus eine sinnvolle Wirkung resultiert. Wahrnehmen, nachdenken, sich äußern – das leitet mich in meinen didaktischen Entscheidungen. Was ich deshalb zu reduzieren versuche: Jede Art von Schematik„Wozu Deutschunterricht?“ weiterlesen

Buchprojekte in der Kultur der Digitalität – ein paar Bemerkungen zum #routenplanerbuch

Ich hab’s schon erwähnt: Zusammen mit Martin Lindner, Jöran Muuß-Merholz, Axel Krommer und Dejan Mihajlović habe ich ein Buch geschrieben. Alle Infos dazu gibt es hier: routenplaner-digitale-bildung.de  Zur Entstehung möchte ich aus meiner Perspektive ein paar Anmerkungen machen. Ich habe nun sechs Buchprojekte abgeschlossen und bin am siebten dran. Das #routenplaner-Buch entstand in einem digitalen„Buchprojekte in der Kultur der Digitalität – ein paar Bemerkungen zum #routenplanerbuch“ weiterlesen

Neues Buch – Routenplaner #digitaleBildung

Hier ist es – unser neues Buch! Jöran, Martin, Axel, Dejan und ich haben aus einiger unserer Blogposts Buchkapitel gemacht und die zusammengefügt. Rausgekommen ist eine Orientierungshilfe für Menschen, die lieber Bücher lesen als Netztexte – und trotzdem die aus unserer Sicht relevanten Zusammenhänge verstehen wollen. Das Buch ist gut geworden. Sehr gut sogar. Das„Neues Buch – Routenplaner #digitaleBildung“ weiterlesen

Wahrnehmungen sichtbar machen – die Umfrage-Methode

Für eine Weiterbildung wollten wir sichtbar machen, dass Schülerinnen und Schüler (beziehungsweise ihr Verhalten) von Erwachsenen oft verzerrt oder einseitig wahrgenommen werden. Um das zu zeigen, haben wir folgende Methode eingesetzt: Eine Liste mit ja/nein-Fragen für die Schülerinnen und Schüler formuliert. Diese Liste über MS Forms geteilt (wir arbeiten in einem Office365-Umfeld, da geht das„Wahrnehmungen sichtbar machen – die Umfrage-Methode“ weiterlesen

Das Gymnasium der Zukunft

Letzte Woche habe ich am DigitalDay in Zofingen darüber gesprochen, was die Kultur der Digitalität für das Gymnasium heute und in Zukunft bedeutet. Mit der zentralen Folie – alle Slides gibt es unter phwa.ch/digitalday – wollte ich zeigen, dass die Digitalisierung der humanistischen Bildung im besten Fall Menschen und ihre Gemeinschaften stärkt und Raum für Reflexion„Das Gymnasium der Zukunft“ weiterlesen

Wegkommen von To-Do-Listen

Cal Newport hat in seinem Buch zu »Deep Work« die Frage diskutiert, wie Menschen ihre Arbeit so strukturieren können, dass sie sich über längere Zeit vertieft mit einer Aufgabe beschäftigen können. Das ist gerade in Zeiten von digitalen Feeds wichtig: Wir könnten den ganzen Tag lang Nachrichten beantworten und schreiben, uns also auf digitalen Plattformen„Wegkommen von To-Do-Listen“ weiterlesen

Didaktische Settings im Umgang mit »Fake News«

Vorbemerkungen:  Dieser Text dient mir zur Vorbereitung einer Weiterbildungsveranstaltung für Gymnasiallehrpersonen. Alle dafür verwendeten Unterlagen findet man hier: phwa.ch/fakenews (vollständig ab 8. September 2019).  Ich habe aus meinem persönlichen Lernnetzwerk viel Unterstützung erhalten: Reichhaltiges Material findet man als Antwort auf diesen Tweet und auf diesen. Ich habe daraus einiges ausgewählt, musste aber vieles weglassen.  Ich„Didaktische Settings im Umgang mit »Fake News«“ weiterlesen