Buchprojekte in der Kultur der Digitalität – ein paar Bemerkungen zum #routenplanerbuch

Ich hab’s schon erwähnt: Zusammen mit Martin Lindner, Jöran Muuß-Merholz, Axel Krommer und Dejan Mihajlović habe ich ein Buch geschrieben. Alle Infos dazu gibt es hier: routenplaner-digitale-bildung.de  Zur Entstehung möchte ich aus meiner Perspektive ein paar Anmerkungen machen. Ich habe nun sechs Buchprojekte abgeschlossen und bin am siebten dran. Das #routenplaner-Buch entstand in einem digitalen„Buchprojekte in der Kultur der Digitalität – ein paar Bemerkungen zum #routenplanerbuch“ weiterlesen

Neues Buch – Routenplaner #digitaleBildung

Hier ist es – unser neues Buch! Jöran, Martin, Axel, Dejan und ich haben aus einiger unserer Blogposts Buchkapitel gemacht und die zusammengefügt. Rausgekommen ist eine Orientierungshilfe für Menschen, die lieber Bücher lesen als Netztexte – und trotzdem die aus unserer Sicht relevanten Zusammenhänge verstehen wollen. Das Buch ist gut geworden. Sehr gut sogar. Das„Neues Buch – Routenplaner #digitaleBildung“ weiterlesen

Wahrnehmungen sichtbar machen – die Umfrage-Methode

Für eine Weiterbildung wollten wir sichtbar machen, dass Schülerinnen und Schüler (beziehungsweise ihr Verhalten) von Erwachsenen oft verzerrt oder einseitig wahrgenommen werden. Um das zu zeigen, haben wir folgende Methode eingesetzt: Eine Liste mit ja/nein-Fragen für die Schülerinnen und Schüler formuliert. Diese Liste über MS Forms geteilt (wir arbeiten in einem Office365-Umfeld, da geht das„Wahrnehmungen sichtbar machen – die Umfrage-Methode“ weiterlesen

Das Gymnasium der Zukunft

Letzte Woche habe ich am DigitalDay in Zofingen darüber gesprochen, was die Kultur der Digitalität für das Gymnasium heute und in Zukunft bedeutet. Mit der zentralen Folie – alle Slides gibt es unter phwa.ch/digitalday – wollte ich zeigen, dass die Digitalisierung der humanistischen Bildung im besten Fall Menschen und ihre Gemeinschaften stärkt und Raum für Reflexion„Das Gymnasium der Zukunft“ weiterlesen

Wegkommen von To-Do-Listen

Cal Newport hat in seinem Buch zu »Deep Work« die Frage diskutiert, wie Menschen ihre Arbeit so strukturieren können, dass sie sich über längere Zeit vertieft mit einer Aufgabe beschäftigen können. Das ist gerade in Zeiten von digitalen Feeds wichtig: Wir könnten den ganzen Tag lang Nachrichten beantworten und schreiben, uns also auf digitalen Plattformen„Wegkommen von To-Do-Listen“ weiterlesen

Didaktische Settings im Umgang mit »Fake News«

Vorbemerkungen:  Dieser Text dient mir zur Vorbereitung einer Weiterbildungsveranstaltung für Gymnasiallehrpersonen. Alle dafür verwendeten Unterlagen findet man hier: phwa.ch/fakenews (vollständig ab 8. September 2019).  Ich habe aus meinem persönlichen Lernnetzwerk viel Unterstützung erhalten: Reichhaltiges Material findet man als Antwort auf diesen Tweet und auf diesen. Ich habe daraus einiges ausgewählt, musste aber vieles weglassen.  Ich„Didaktische Settings im Umgang mit »Fake News«“ weiterlesen

Was die Elite der digitalen Bildung gerade erlebt…

Wir konnten die Worte nicht mehr hören: »Gerade Sie, die zukünftige Elite unseres Landes, sollten…«. Unsere Lehrer (Frauen nicht mitgemeint) appellierten mit dem Begriff der Elite an die Vernunft meiner Gymnasialklasse, auch an unsere Verantwortung. Wir Teenager wollten nicht zu einer Elite gehören. Wir wussten zwar unbewusst, dass wir aus guten Verhältnissen stammten und keine„Was die Elite der digitalen Bildung gerade erlebt…“ weiterlesen

Lässt sich Unterricht skalieren? – Oder: Das Vertrauensproblem digitaler Bildung

Kürzlich habe ich auf der Wall von Sarah Genner bei Facebook an einer Diskussion teilgenommen, bei der es um die Frage ging, ob Noten und Fächer abgeschafft werden sollen. Diese Frage kann aus verschiedenen Aspekten betrachtet werden: Wer mich kennt, weiß, dass ich pädagogisch gerne ohne Noten und Fächer arbeiten würde, mein Ideal ist Projektlernen„Lässt sich Unterricht skalieren? – Oder: Das Vertrauensproblem digitaler Bildung“ weiterlesen

Mit Instagram ins Museum

Heute war ich mit einer Klasse in der Spiegel-Ausstellung im Museum Rietberg: »Spiegel. Der Mensch im Widerschein«. (Nebenbemerkung: In Gehdistanz von mehreren Museen auf Weltniveau zu unterrichten, die meist von Schulklassen kostenlos besucht werden können, ist ein enormes Privileg.) Zur Begleitung, Dokumentation und Auswertung habe ich Instagram verwendet. Ich habe ein Konto für diesen Besuch„Mit Instagram ins Museum“ weiterlesen

experimentelle Medienkompetenz situiert lernen – das Problem der Nischen

An der Digitalitäts-Tagung im München habe ich gestern über politische Kommunikation unter den Bedingungen der Digitalität gesprochen (Vortrag unten, Folien hier). Gespräche entwickeln sich auf einem von digitalen Plattformen bestimmten Markt, ein Markt, der beherrscht wird von den Gesetzen der Aufmerksamkeitsökonomie. Die Normen und Verläufe von Gesprächen verändert sich laufend. Das ist von politischer, demokratischer Bedeutung:„experimentelle Medienkompetenz situiert lernen – das Problem der Nischen“ weiterlesen