Ein eigenes Ebook erstellen und verbreiten in zwei Stunden

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Udpates: Ich ergänze diesen Post laufend. Hier die Daten der wichtigsten Updates: 11.2., 9.15 Uhr – 11.2., 12.15 Uhr – 

Heute habe ich mir einen Abend Zeit genommen, um etwas zu tun, was ich schon immer mal tun wollte: Ein Buch veröffentlichen. Nun, geschrieben hatte ich nur einen Vortrag über Trolle, ich habe ihn hier schon präsentiert: »Warum die Schule Trolle braucht«. Das Manuskript habe ich überarbeitet und daraus Versionen erstellt, die sich über Amazons Kindle-Store und Apples iBook-Store verbreiten lassen. Das ist also, was ich nun im Folgenden »Buch« nennen werde: Ein kurzer Essay mit ein paar Bildern.

Cover

Ich dokumentiere hier mein Vorgehen kurz, Fragen beantworte ich gerne. Voraus nur dies: Ich bin kein Profi, sondern absoluter Laie, der einfach ausprobiert hat, was möglich ist.

  1. Ich habe das Manuskript mit Pages bearbeitet und die hier erwähnten Formatvorlagen und Voragben verwendet
  2. Das Buch konnte dann in Pages mit dem Befehl »Exportieren« direkt als .epub-File gespeichert werden.
  3. Dazu habe ich das Cover (also die erste Seite) separat als Bilddatei gespeichert, sinnvoll ist .jpg.
  4. Das war schon alles: Ein .epub-Buchfile und ein .jpg-Cover reichen für alles, was ich tun wollte, aus:
    a) Kindle-Direct-Publishing geht mit einem vollständig ausgefüllten Amazon-Konto.
    b) Free Books Account für iBooks geht mit einer Apple-ID; allerdings können die Bücher dann nur gratis angeboten werden. Wer Geld verdienen will, muss ein Konto kaufen.
  5. Auf beiden Plattformen habe ich je rund 10 Minuten gebraucht, um alle Informationen auszufüllen.
  6. Auf Epubli habe ich zusätzlich für 20 Euro eine ISBN-Nummer gekauft. Epubli würde auch die gesamte Publikation des Buches übernehmen, ist aber kostenpflichtig.
  7. Die ISBN habe ich zusammen mit der CC-Lizenz in ein Impressum eingefügt.
  8. Die Titelseite muss doppelt eingefügt werden, damit sie in .epub-Dateien als solche erkannt wird.
  9. Ich habe das .epub-File mit Calibre (OS X) in ein .mobi-File umgewandelt.

Das Buch wird momentan verarbeitet, ich poste hier die Links zu den Büchern, sobald sie erschienen sind. Interessant ist, dass Apple nur einen Zugang zum Gratisprogramm kostenlos anbietet, Amazon auch ermöglicht, Geld zu verdienen. Allerdings wird das Buch bei Amazon auch verschenkt, wenn es anderswo gratis verfügbar ist. Das ist durchaus mein Ziel: Ich will kein Geld verdienen, sondern einen Aufsatz von mir möglichst breit verfügbar machen.

Hier die von mir erstellen Files in Version 1.1, das ganze Buch steht unter der Lizenz CC BY 3.0.

(Dieser Post erscheint am 9. Februar auf Rivva.)

The Author

philippe-wampfler.ch

18 Comments

  1. Pingback: Ein eigenes E-Book veröffentlichen – Teil II: Die Veröffentlichung - Bilkon.deBilkon.de

  2. Pingback: Ein Blog-Stöckchen | Schule und Social Media

  3. Pingback: Ein eigenes E-Book veröffentlichen – Teil 2: Die Veröffentlichung

  4. Pingback: Aus Blogs ein eBook machen: Bloxp | Schule und Social Media

  5. Welche Qualitätsansprüche gibt es, um eine ISBN bei Epubli zu bekommen. Und was würde es kosten, wenn die auch direkt die Publikation übernehmen?

  6. Hey Philippe,

    danke für deinen Kommentar im pb21.de Artikel! Hast du bei Amazon die KDP-Select Option gewählt und bietest das Buch gerade als Werbeaktion für 0,00€ an oder gibt es einen Weg das E-Book gratis anzubieten bei Amazon, den ich übersehen habe?

    Grüße,
    Matthias

  7. Pingback: Warum die Schule Trolle braucht – mein Vortrag auf der Trollcon | Schule und Social Media

  8. Anonymous says

    Könntest Du bitte auch die .mobi-Datei für das Lesen auf dem Kindle zum Download zur Verfügung stellen?

    Ein paar Verbesserungsmöglichkeiten (EPUB-Version, gelesen in iBooks auf dem iPad):

    – Das Cover ist unscharf
    – Im Inhaltsverzeichnis ist „Verwendete Literatur“ eingerückt, wieso?
    – Im Zitat auf Seite 1 (Titelseite???) fehlen die äusseren Anführungszeichen und die inneren Anführungszeichen sind verkehrt
    – Auch sonst fehlen bei Zitaten eigentlich immer die Anführungszeichen. Würde man Massstäbe wie bei Schavan anlegen, wäre das ein Plagiat!
    – Die standardmässige Schriftgrösse ist klein, sehr klein
    – Zitate erscheinen in Klammern am Absatzende und nicht im Text, so noch nie gesehen.
    – Hässliche Zeilenumbrüche in Titeln (Trolle in der Schullite-ratur)
    – Wieso sind Bildunterschriften grösser formatiert als der eigentliche Text?
    – Teilweise Schusterjungen und Hurenkinder
    – Minuszeichen statt Gedankenstriche
    – „Dieses Bild ist ein Platzhalter“ in Abbildung 5?!
    – Abbildungsverzeichnis fehlt

    • Danke für die kritische Durchsicht, werde das Dokument heute Abend bearbeiten und .mobi hochladen.
      Zwei Rückfragen: (1) Die Trennungen stammen nicht von mir, sondern vom Reader. Kann ich da in .epub was einstellen?
      (2) Die Zitate sind als Blockquotes hervorgehoben (also ohne Anführungszeichen markiert), die Literaturhinweise in Klammern ist Harvard-Zitierung, frei umgesetzt. Evtl. fehlen die französischen Anführungszeichen bei dir?

      • «Blockquotes» ist fürs Formatieren eine gute Idee, aber ich empfehle jeweils auch noch Anführungs- und Schlusszeichen zu verwenden, denn man weiss nie, wie ein Browser oder Reader «Blockquotes» interpretiert.

        Generell liegt in solchen Dingen das grosse Problem beim Formatieren von E-Books: Es gibt keinen wirklich zuverlässigen Standard, der ein E-Book für jeden Leser gleich genug aussehen lässt. Text allein geht gerade noch, alles weitere stellt einem bisweilen vor unüberwindbare Hindernisse. Das Einbinden von Abbildungen beispielsweise ist äusserst mühsam und Fussnoten sind nicht möglich.

        Ich schau dann gerne auch noch rein und sende Dir ein paar Screenshots oder sonstige Rückmeldungen … womit hast Du das E-Book schon geprüft?

      • In iBooks auf dem iPad irritiert mich, dass sich das E-Book standardmässig auf Seite 1 und nicht auf der Titelseite öffnet – ich kenne das Phänomen aber schon vom Kindle her … wobei in Deinem E-Book die Seite mit dem einleitenden Zitat als Titelseite bezeichnet wird.

        Beim Kindle kann ich dann allerdings von der Titelseite her weiterblättern, was in iBooks nicht möglich ist. Dafür wird das Inhaltsverzeichnis in iBooks vertikal scrollbar angezeigt, weil es anscheinend nicht vollständig auf die Seite im Querformat passt.

        In der Documents-App auf dem iPad ist offensichtlich nur eine sehr rudimentäre Darstellung verfügbar, die Titelseite habe ich nicht gefunden. Abbildungen fehlen und auch sonst ist die Darstellung in weiten Teilen fehlerhaft – klar, das kannst Du vermutlich leider nicht sinnvoll beeinflussen.

        GoodReader bietet sich für das Öffnen des E-Books an, kann es aber gar nicht anzeigen.

        Auf dem Mac steht mir nur calibre zur Verfügung. Als App zwar sehr mächtig, aber weder performant noch benutzerfreundlich. Und das E-Book kann sie nicht öffnen (Fehlermeldung «Not a ZIP file»).

        Brauchst Du Screenshots? Falls ja, sende ich Dir ein paar per E-Mail …

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