Authentizität als konstanter Mangel

»Und genau das will ein Selfie sein – authentisch«, heißt es in Matthias Oppligers Essay über Selfies, der in der heutigen Ausgabe der Tageswoche zusammen mit einem längeren Gespräch mit mir erschienen ist. Mit diesem Satz bin ich nicht einverstanden. Wer Selfies als Kommunikationsform einsetzt, nutzt das Potential der Selbstinszenierung in der Regel. Sich für„Authentizität als konstanter Mangel“ weiterlesen

Selfies als Reaktion auf Massenüberwachung

Der öffentliche Raum wird zunehmend überwacht. Kameras und bald auch Mikrofone nehmen auf, was in Nahverkehrsmitteln, auf Plätzen, Bahnhöfen, Einkaufszentren und an vielen anderen Orten passiert, um eine diffuse Form von »Sicherheit« herzustellen. Gleichzeitig beginnen Menschen, Bilder von sich selbst zu machen. Zunächst oft alleine, dann in Gruppen. An ausgefallen Orten, bei ausgefallenen Tätigkeiten. Auf„Selfies als Reaktion auf Massenüberwachung“ weiterlesen