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Kurz vorgestellt: HackMD

Im Moment arbeite ich an einer Textsammlung zu »Macht im Netz«. Die Sammlung ist für den Einsatz in der Schule ausgerichtet – deshalb ist mir wichtig, dass die ausgewählten Texten von möglichst vielen Schülerinnen und Schülern gelesen werden. Deshalb habe ich ein kleines Lernszenario gebastelt und die ersten 15 Texte online gestellt: Hier kann man sich das Resultat ansehen.

Gemacht habe ich das mit HackMD. Das Tool ist eigentlich ein einfaches EduPad: Also ein Dokument im Netz, das über einen Link zugänglich ist. Damit können anderen Personen Bearbeitungs- oder Leserechte gewählt werden: Ich kann also etwas ins Netz schreiben oder mit anderen zusammen im Netz arbeiten.

Das ist generell die Basis für viele wirksame Kollaborationsaufgaben. Ich setze sowas mit Menschen, die noch nie im Netz kollaboriert haben, bei Workshops sehr gerne ein, weil die Schwelle sehr niedrig ist: Keine Logins, keine komplexen Funktionalitäten.

Bildschirmfoto 2018-04-24 um 11.27.29.png

Links der Editor, rechts die Vorschau auf die Leseansicht.

HackMD ist aber mehr als ein einfaches EduPad. Zwei Features machen es für mich besonders:

  1. Es enthält einen leistungsstarken Markdown-Editor, der erlaubt, den Text auf alle erdenklichen Arten zu formatieren; Bilder einzufügen, Inhalte aus anderen Webseiten einzubetten oder auch mathematische Formeln oder statistische Darstellungen einzubinden.
    Kurz: Es ist einfach, erste Schritte damit zu unternehmen – aber möglich, komplexe Funktionalitäten eines Editors vorzunehmen.
  2. Die mit HackMD publizierten Seiten sind sinnvoll gestaltete Webseiten. Ich kann diese so schützen, dass sie von niemandem bearbeitet werden können – so kann ich eine kostenlose Seite ins Netz stellen, auf der ich alle möglichen Informationen darstellen kann. Oben rechts enthält die Seite zudem ein rudimentäres Inhaltsverzeichnis.

Wer HackMD nicht kennt, sollte sich damit vertraut machen. Leistungsumfang, Usability und Design sind für mich absolut überzeugend. (Was fehlt, ist aber eine Chat-Funktion, um die gemeinsame Bearbeitung zu koordinieren.)

4 Comments

  1. Ein äusserst hilfreicher und anregender Beitrag – vielen Dank! Ich habe im Unterricht bis jetzt erst ZUMpad verwendet, aber ich bin gespannt darauf, HackMD auszuprobieren.

  2. Pingback: Kurz vorgestellt: HackMD | quisquilia

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