
Was war das Problem am schulischen Umgang mit Wikipedia? Als allen Verantwortlichen klar wurde, dass Schüler:innen schnell auf eine Enzyklopädie zugreifen können, haben Lehrpersonen begonnen, diese Möglichkeit mit Unwahrheiten schlecht zu reden. Jede:r könne Artikel verändern, die Qualität sei nicht geprüft, Wikipedia sei keine seriöse Quelle, bei Arbeiten dürfe man sich nicht auf Wikipedia beziehen – die Liste mit Halbwissen, dass Schüler:innen als Begründungen geliefert wurde, ist lang. Lehrpersonen nutzen Wikipedia selbstverständlich bei der Vorbereitung, machten die Nutzung aber moralisch mit ungenauen oder gar falschen Behauptungen schlecht.
Das ist im Rückblick sehr schade: Sinnvoll wäre gewesen, mit Schüler:innen an Wikis so zu arbeiten, dass sie lernen können, an Wikipedia mitzuarbeiten und zu beurteilen, wie gut ein Artikel ist (diese Idee haben Notari und Döbeli Honegger in ihrem Buch im Detail vorgestellt).
Bei KI-Tools passiert dasselbe. Zwar ist vielen Lehrkräften bewusst, dass es eigentlich gut wäre, Schüler:innen würden die Tools für die Textproduktion kompetent und kritisch nutzen – nur sind sie in ihrer Unterrichts- und insbesondere Prüfungspraxis oft damit so überfordert, dass sie dazu übergehen, die Nutzung zu erschweren, verhindern und sie auch moralisch abzuwerten.
Das will ich einzelnen Personen nicht vorwerfen: Aktuell ist es schwierig abzuschätzen, wie Jugendliche und junge Erwachsene in Zukunft schreiben werden und wie sie lernen können, kompetente Schreibende zu werden, wenn sie jederzeit auf KI-Tools zurückgreifen können… Letztlich fehlt im System das Vertrauen und der Anreiz, Technologie zu nutzen und diese Nutzung zu reflektieren. Gerade die Leistungs- und Prüfungskultur verhindern Settings, in denen offene Erprobungsphasen stattfinden können – es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Lehrpersonen den Unterricht auf Prüfungen hin fokussieren, die nicht dem aktuellen Stand der Technologienutzung entsprechen.
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„Vertrauen und der Anreiz, Technologie zu nutzen und diese Nutzung zu reflektieren“ resultieren m.E. aus der Kaltung von LuL, Jugendliche in der Kultur der Digitalität zu begleiten und ihnen die Kompetenzen zu vermitteln, diese zu gestalten. KI kann zum zeitsparenden Faktor werden (Erstellung von Tests, Lösungen, usw.), und Freiräume schaffen für zukünftig noch wichtigere Arbeit (Beziehungsarbeit, Feedback).
Der Unterschied ist groß. Wikipedia wird geschrieben von Menschen, die zum großen, großen Teil versuchen, wahre Dinge aufzuschreiben.
„KI“ versteht weder, was Wahrheit ist, noch ist sie ihr wichtig. Sie ist eine Autovervollständigung, die Texte ausspuckt, die SINNVOLL KLINGEN sollen. Damit ist „KI“ nicht nur als Quelle ungeeignet sondern als Lehrmaterial auch aktiv gefährlich. Denn der Content ist sehr schwer von Wahrheit zu unterscheiden, auch wenn er vollkommener Quatsch ist.