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Grafik: Zeitgemäßes Lernen

Kürzlich habe ich für ein Referat auf einer Folie zu Beginn die »7 Säulen des Digitalen Lernens« eingeblendet. Die Darstellung stammt aus dem neuen Buch von Angelica Laurencon und Anja C. Wagner und ist hier kommentiert.

Die Idee der Liste hat mich überzeugt: Es ging darum, zu zeigen, wie Lernprozesse unter den Bedingungen der Digitalisierung ablaufen. Daran kann man schulisches Lernen messen – warum z.B. werden Zeiten und Räume so stark reglementiert, wenn das doch gar nicht mehr nötig wäre?

Gleichwohl fand ich einige Formulierungen ungünstig: Angefangen beim Titel, wo das Adjektiv »digital« eine Abkürzung für den gesellschaftliche, medialen und wirtschaftlichen Kontext darstellt, bis zur Aussage, »Technologie« würde »Inhalte« liefern – mein Publikum stolpert über sowas, fragt nach, übt Kritik.

Deshalb habe ich die Inspiration aufgenommen und eine neue Version erstellt. Die aktuelle findet sich hier (kann unter CC BY 4.0 verwendet werden). (Unten ein paar Kommentare.)

(Mittlerweile habe ich schon wieder weitere leichte Veränderungen vorgenommen, die ich hier nicht alle dokumentieren werde. Eine Versionsgeschichte kann hilfreich sein:

Mir ist bewusst, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Wichtiges fehlt. Gewisse Begriffe sind unterschiedlich besetzt (besonders das Lernen in Projekten, was offenbar auf mehr Widerstand stößt, als ich erwartet hätte). Die Formulierungen sind viel zu knapp. Aber ich hoffe, mit meiner Arbeit lässt sich weiterarbeiten.